Eigenschaften einer DVB-T Antenne
Erstellt von Michael Egon Müller am 3. Januar 2010
DVB-T Aussendungen von Fernsehprogrammen werden in den Frequenzbändern der VHF und UHF Bereiche ausgestrahlt. Aufgrund der kurzen Wellenlängen im Hinblick auf die Ausbreitung dieser TV-Signale reichen für den Empfang bei starkem Empfangssignal schon Antennen kurzer Bauform aus. Die Länge dieser DVB-T Empfangsantennen liegt in der Regel zwischen 10 und 30 cm je nach Hersteller. Einige dieser Antennenkonstruktionen sind zusätzlich mit einem Antennenverstärker ausgestattet. Dieser soll das Empfangssignal dann noch mal zusätzlich um einige dB für das angeschlossene Empfangsgerät anheben.

Diese DVB-T Antennen sind durch Ihre Konstruktion vertikal polarisiert und haben somit gute Rundstrahleigenschaften. Es handelt sich dabei also nicht um s. g. Richtantennen - welche dann ggf. bei einer schlechten Empfangslage zum Einsatz kommen könnten. Viele dieser Antennenkonstruktionen sind für den Empfang zwischen 650 und 700 MHz optimal abgeglichen und liefern dort somit ihr bestes Empfangsergebnis.

Sind die Gegebenheiten vor Ort zum Empfang von DVB-T Fernsehsendungen nicht ideal - was in ländlichen Gebieten sehr oft vorkommen kann - reichen diese DBV-T Standardantennen für ein befriedigendes Ergebnis meistens nicht mehr aus. So kann es dann von Nöten werden für ein störungsfreies Empfangssignal entsprechend längere und somit leistungsfähigere Antennen zu verwenden. Auch Richtantennen können das schwache Signal am für den Eingang des DVB-T Empfängers erheblich verstärken. Die Anhebung der Empfangsfeldstärke durch einen höheren Antennengewinn ist dem Einsatz eines elektronischen Vorverstärkers in jedem Fall vorzuziehen, da dieser neben dem Nutzsignal auch das Grundrauschen auf der jeweiligen Empfangsfrequenz mit verstärkt.
Abkürzungsverzeichnis:
DVB-T = Digital Video Broadcasting Terrestrial
VHF = Very High Frequency
UHF= Ultra High Frequency
dB = Dezibel
MHz = Megahertz
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