DMR - Digitaler Funkdienst - eine Alternative
Erstellt von Michael Egon Müller am 13. Januar 2010

Neben dem Handy - welches auch im lokalen Bereich zunehmend verwendet wird - und sich durch seine praktische und kompakte Anwendung auszeichnet - gibt es für den Kommunikationsaustausch im Nahfeld durchaus noch weitere Alternativen.
So sind auch im Bereich der drahtlosen Funktechnik einige interessante Neuerungen entwickelt worden. Als ein gutes Beispiel sei DMR genannt - was für Digital Mobile Radio steht. Bei dieser Technik handelt es sich um eine Funkübertragungsart, in der die Sprache in digitaler Form und somit in entsprechend guter Qualität übertragen wird. Dieser Nahbereichsfunk kann zum Beispiel im unmittelbaren lokalen Umfeld von einigen hundert Metern bis zu wenigen Kilometern als digitale genehmigungsfreie Alternative zum Mobiltelefon stehen. Insbesondere wenn sehr oft ein kurzer Austausch stattfindet, ist diese Form der DMR-Nachrichtenübertragung via Funkgerät als äußerst praktisch anzusehen. Schon das lästige Wählen einer Telefonnummer entfällt bei dieser Funkanwendung. Die Teilnehmer sind in der Regel auf Tastendruck erreichbar. Die Qualität des Digital Mobile Radio kann im Vergleich zur analogen Funktechnik als deutlich klarere und rauschfreiere Übertragungstechnik gesehen werden.
Neben dem normalen Wechselsprechen zwischen zwei Teilnehmern sind Anwendungsformen wie Rundruf (mehr als zwei Teilnehmer), Notrufoptionen und reine Datenübertragungen in Kurzform möglich. Über die Regulierungsbehörde - die Bundesnetzagentur - wurde diesem Funkdienst der Frequenzbereich im UHF-Band von 446 MHz zugewiesen. Diese Funkanwendung ist nicht nur etwas für technisch versierte Anwender - sie kann von jedermann ohne Vorwissen nach kurzem Einlesen in die Bedienungsanleitung der entsprechenden DMR-Geräte verwendet werden.
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